Werde Attentäter!

Abonniere "Kooperationsanfragen aus der Hölle" und du wirst über die neuesten Geschichten und Attentate informiert.

Bezahlung? Du bekommst Reichweite!

Aufgabe/Anfrage

  • Blogbeitrag über einen Hip-Hop-Song
  • Bezahlung gibt es keine

Bezahlung gibt es keine, aber ich teile den Beitrag auf Facebook!

Heute kam wieder eine dieser tollen Kooperationen herein, die aus der Kategorie “Was zur Hölle?” stammt. In einer der Kooperationsgruppe auf Facebook ist ein unschlagbares Angebot über einen Hip-Hop-Song aufgetaucht. Das Angebot? Man schreibt als Blogger über einen neuen Hip-Hop-Song und erhält dafür Reichweite! Reichweite, davon hat man schon immer als Blogger geträumt. Scheiß auf den Spanienurlaub nächstes Jahr. Auto? Braucht keiner! Miete muss man ja auch nicht bezahlen. Aber Reichweite, das ist es was man zum (über-)leben braucht.

Der Beitrag des Bloggers wird im Endeffekt auf der Social-Media-Plattform Facebook geteilt. Jeder, der jedoch viel mit Facebook und seiner Reichweite in Kontakt kam weiß, dass das Angebot der Reichweite einen großen Haken hat. Es kann durchaus sein, dass der Artist des Songs eine große Fanbase auf Facebook besitzt, die Reichweite ist aber im Moment eher schlecht als Recht. Von den gesamten Fans der Seite, bekommt nur ein Bruchteil den Beitrag auf der Startseite angezeigt, noch viel weniger liken oder kommentieren den geteilten Beitrag (meistens aufgrund der Überschrift) und ein nahezu unsichtbarer Anteil von Fans klickt Schlussendlich auf den Link und bringt dir die langersehnte Reichweite.

Unschlagbares Angebot

Zusammengefasst kann man also sagen: Du schreibst für den Künstler einen Blogbeitrag, welcher nach eigenen Kriterien mal mehr mal weniger ausführlich ausfallen kann. Als “Bezahlung” wird dein Beitrag dann auf Facebook geteilt. Und wenn du viel Glück hast verirrt sich dann ein armer Fan des Künstlers auf deinen Blog, weil ihm der Beitrag auf seiner Startseite angezeigt wird, ihn die Überschrift anspricht und er die Muse hat darauf zu klicken. Jetzt muss er nur noch freiwillig drauf klicken, und nicht nur weil… “Ups, das wollte ich gar nicht öffnen.”

Unschlagbar ist das Angebot ja. Unschlagbar in seiner Naivität!

Bildquelle: elijahssong / Pixabay

Post Author
Jill-Tatjana

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.